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Helmut Zeilinger und die IDM am Starnberger See
Bei der heurigen IDM (Internationale Deutsche Meisterschaft) war der YCBS wiederum durch Kielzugvogel-Fan Helmut Zeilinger vertreten - diesmal am Starnbergersee - und er berichtet nachstehend über diese besondere Veranstaltung für die YCBS-Homepage:

Im Anschluss an die Pfingstregatta am Waginger See fuhren die meisten Teilnehmer sofort nach Seeshaupt, wo vom 26. bis zum 30. Mai 2015 die IDM vom Yachtclub Seeshaupt (YCSS) veranstaltet wurde. Schlechter konnte der Auftakt zur Meisterschaft nicht sein: Schon bei der Anreise richtiges Shitwetter, welches sich bei der Registrierung und der Vermessung ohne Unterbrechung fortsetzte. Erst gegen Abend hatte der Wettergott ein Einsehen - es hörte langsam auf zu regnen. Die Eröffnung mit Weißwurstfrühstück und Blasmusik konnten wir schon bei trockenem Wetter genießen. Die Organisation durch den Yachtclub Seeshaupt war perfekt, jeden Tag ein Programmpunkt und viel Freibier.


Sportlich wurde den 37 Mannschaften, darunter 2 Teams aus Österreich, alles abverlangt. Neben mir und meinem deutschen Schotten Franz Josef Schild vom SCAI aus dem Allgäu waren auch noch Wilhelm Schießl aus Tulln mit seiner Frau Helene am Start.

Die ersten beiden Wettfahrttage wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt. Schwierige Windverhältnisse und lange Wartezeiten zerrten an den Nerven.
Schlimm erging es uns am zweiten Wettfahrttag, da wir trotz zahlreicher Starts, die auf Grund von Winddrehern bzw. Frühstarts immer wieder abgebrochen wurden, erst drei Läufe in der Wertung hatten. Einzig positive Anmerkung: Habe noch nie so viele Starts üben können, wie an diesem Tag. Konnte deswegen und durch das Antreiben meines Schotten, der viel Erfahrung aus der FD-Klasse und mittlerweile auch aus dem Kieler mitbringt, die Aggressivität am Start deutlich verbessern.

Auch der nächste Tag hatte es wieder in sich. Nach nur einer Wettfahrt unter tags mussten wir am Abend nochmals ran. Start um 18 Uhr, 2-3 bft Wind ergaben noch eine spannende Wettfahrt. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass am Freitag schon alles in trockenen Tüchern sein würde. Da aber neun Wettfahrten ausgeschrieben waren, sollte auch am Samstag noch gesegelt werden. Der Wetterbericht sagte stärkeren Wind aus West voraus. Um 10 Uhr waren wir schon auf der Bahn. Und dann kam es hammerhart. Bei Windstärken um 5-6 bft mussten wir noch 4 Läufe durchstehen, und dies am letzten Tag, wo wir kräftemäßig schon ziemlich am Ende waren. Für einige Mannschaften war dies zu viel, vor allem gemischte Crews gaben auf und kehrten vorzeitig in den Hafen zurück. Aber auch 2 Teilnehmer über 80 hielten bis zum Schluss durch. Die Anforderungen an Mensch und Material waren sehr hoch, es gab auch einige Kenterungen und kleinere Verletzungen. Leider musste ich kurz vor dem Ziel der letzten Wettfahrt Lokalmatador Werner Göbl ziehen lassen, dies kostete mich leider noch einen Platz in der Gesamtwertung.

Schließlich belegten wir in der Endwertung den 24. Rang. Unter die ersten 20 zu kommen wäre ein Traumziel gewesen, immerhin waren wir die besten Österreicher. Aber auch die Bayern hatten nicht viel zu bestellen, kommt doch der Internationale Deutsche Meister Jens Liebheim aus dem Westen, gefolgt von 3 weiteren Mannschaften aus dieser Gegend. Launige Antwort des Präsidenten der Klassenvereinigung Jürgen Reichardt auf die Frage, warum die Segler aus dem Westen so gut sind: "Ja bei uns gibt es nur so kleine Seen und Schotterteiche, da muss man viel wenden!".

Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung.

Mast- und Schotbruch

Helmut

 

 

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